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Irgendwann, in einer nicht mehr allzu utopischen Gesellschaft... Die öffentliche Sicherheit wurde privatisiert und liegt nun in den Händen von sog. "Sicherheits-Beauftragten". Diese sorgen, Judikative und Exekutive in einer Person, ohne hinderliche bürokratische Hürden für Ordnung in der Stadt - frei nach dem Motto "jeder ist ein potentieller Täter". Nach einigen Tagen heimlicher Beobachtung durch das Filmteam schildert einer der Sicherheitsbeauftragten im Rahmen eines Interviews seine Sicht der Dinge.
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Hintergrund:
Die Privatisierung traditionell öffentlicher Aufgaben ist seit einigen Jahren ein großes Thema: Bahn, Bäder, Strom-, Telefon-, Gas- und sogar Kanalisationsnetze - alles wird durch das Allheilmittel "Privatisierung" angeblich besser und billiger. Auch im Bereich der "Sicherheit" zeigen sich derartige Tendenzen: seien es Türsteher, die ihren Handlungsspielraum überschreiten, oder private Sicherheits- und Wachdienste, die auf halb-öffentlichem Gelände tätig sind.
Parallel dazu schüren seit Jahren weltweit Politiker die Angst der Bürger vor wie auch immer gearteten Sicherheitsbedrohungen. Trotz (oder gerade wegen?) zunehmender Aufwendungen für Sicherheit wird die Gefährdungslage von den meisten Bürgern als zunehmend kritisch empfunden. Gleichzeitig hat der Staat für genau diese Aufwendungen in Zeiten kontinuierlich klammer Kassen eigentlich kein Geld.
Der Gedanke, diese beiden Bestrebungen zu verknüpfen, liegt nahe: was würde geschehen, wenn ein "findiger Politiker" auf die Idee käme, die Öffentliche Sicherheit zu privatisieren? Welche Konsequenzen hätte das? Würde sich die Bevölkerung sicherer fühlen?
Sicherer vor wem eigentlich? Und wie könnten sich diese Dienste finanzieren, insbesondere falls sich herausstellt dass es zeitweise
wegen der gar nicht so schlechten Sicherheitslage nicht so viel zu tun gibt wie gedacht?